Kindergarten St. Josef
KINDERGARTEN St. Josef in ALtdorf

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Jahresthema 2019/20

Wir leben in einer Zeit, in der sich gesellschaftliche und soziale Konstellationen rasant verändern. Viele suchen Leitlinien in der Zeit wachsender Orientierungslosigkeit und entdecken Werte und Umgangsformen als Möglichkeit für positive Veränderungen. Wir wünschen uns, dass aus den Kindern Persönlichkeiten werden, die ihre Zukunft selbstbewusst und erfolgreich meistern. Daher brauchen Kinder Leitlinien, um sich im Leben besser zurecht zu finden.


Unser Jahresthema heißt deshalb


Bitte sehr und Dankeschön - Werte im Alltag der Kinder"


Lernen erfolgt auf unterschiedlichste Arten. Effektiv und zielführend ist das Lernen durch Beobachtung. Und gerade bei der Höflichkeit spielt das Vorbild der Eltern eine tragende Rolle, denn Sie sind die ersten Modelle für ihre Kinder.

Grüßen ist nicht nur eine Form der Höflichkeit, sondern auch die erste Kontaktaufnahme. Grüßen bedeutet für manche Menschen eine lästige Pflichterfüllung, für andere ist es Teil eines freundlichen Miteinanders, das ganz bewusst gepflegt wird. Dass das Grüßen in unserer Kultur eine Selbstverständlichkeit im höflichen Umgang ist, wissen Kinder bereits mit dem Eintritt in den Kindergarten.

„Bitte und Danke“ drücken die Wertschätzung und den Respekt gegenüber dem Anderen aus. Im täglichen Miteinander im Kindergarten werden wir besonders auf diese Höflichkeitsformen achten.

 

Ordnung ist wichtig, aber sie ist nicht das halbe Leben. Prinzipiell mögen Kinder Ordnung, denn nur dann finden sie ihr Lieblingsspielzeug auch wieder. Wenn Kinder erfahren, dass Ordnung praktisch ist, können sie mit Hilfe der Eltern einen eigenen Ordnungsstil entwickeln. Am besten unterstützen Eltern indem sie beim Aufräumen helfen, für ausreichend Stauraum sorgen und ein System mitentwickeln. Sinnvoll ist es dem Kind zu vermitteln, dass es in seinem Zimmer mitbestimmen kann, jedoch in den anderen Räumen die Regeln der Eltern gelten.

Gerade im Zusammensein in den Kindergruppen sind Ordnung und Regeln sehr wichtig. Sie geben den Kindern Sicherheit und Orientierung.

Gemeinsame Mahlzeiten sind Rituale. Rituale bestätigen und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Familie und im Kindergarten. Sie folgen bestimmten Regeln. Tischmanieren sind gewachsene, kulturelle Regeln. Sie sind nicht leicht zu verstehen und für Kinder schwierig zu erlernen. Damit der Spaß am Essen und die Freude am gemeinsamen Mahl erhalten bleiben, ist es ratsam nicht zu viele Tischregeln aufzustellen oder immer zu ermahnen.

 

„Leben und leben lassen“

„Jeder ist Ausländer irgendwo“

„Was Du nicht willst, dass man Dir tut…“

Toleranz bedeutet Nachsicht und gewähren lassen von Andersartigkeit. Andersartigkeit kann erschrecken und verängstigen, weil die Regeln für das Miteinander nicht klar sind. Vorurteile sind ein Teil des Lernprozesses, werden in früher Kindheit geprägt und sind daher hartnäckig. Dem lässt sich am besten vorbeugen, indem Kinder so früh wie möglich Fremdes und Unbekanntes kennen lernen. Toleranz der Eltern ist gefordert.



Ein Kind


Ein Kind, das ständig kritisiert wird,

lernt zu verdammen.

Ein Kind, das geschlagen wird,

lernt zu schlagen.

Ein Kind, das verhöhnt wird,

lernt Schüchternheit.

Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird,

bekommt ein schlechtes Gewissen.

 

Aber ein Kind, das ermuntert wird,

lernt Selbstvertrauen.

Ein Kind, dem Toleranz begegnet wird,

lernt Geduld.

Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt,

lernt Freundschaft.

Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf,

lernt Vertrauen.

Ein Kind, das geliebt und umarmt wird,

lernt Liebe in dieser Welt zu empfinden.